Praktikum an der BOKU

von Tamara Langer & Theresa Silbermayr (7N BG/BRG St. Pölten)

Anfang August diesen Jahres startete für uns der Arbeitsalltag an der BOKU (Universität für Bodenkultur Wien). Gemeinsam mit zwei weiteren Schülerinnen des BG/BRG St. Pölten wurde uns ein zweiwöchiges Praktikum am Institut für Hydrobiologie ermöglicht.
In Zweier-Teams arbeiteten wir an dem im Vorjahr gestarteten Sparkling Science – Projekt „Traisen.w³“ weiter. Durch die Auswertung von Fragebögen und die Digitalisierung von Kartierungen, welche alle beteiligten SchülerInnen im Zuge des Aktionstages im Juni 2015 angefertigt hatten, konnten wir unseren Beitrag zum Fortschreiten des Projekts leisten.

Unser Arbeitsauftrag umfasste zum größten Teil den Vergleich von analogen und digitalen Kartierungen. Bei „digitalen Kartierungen“ muss das Untersuchungsgebiet nicht besucht werden, da die Kartierung ausschließlich durch eine Interpretation von Luftbildern stattfindet. „Analoge Kartierungen“ finden dagegen vor Ort statt.

Mit den analogen Kartierungsunterlagen vom Aktionstag ausgestattet, begannen wir diese durchzuschauen, den jeweiligen Gruppen entsprechend zu sortieren und zu beschriften, sowie zu ordnen. In weiterer Folge machten wir uns mit dem Programm „Google Earth“ vertraut, welches die Grundlage unserer Arbeit, nämlich dem Digitalisieren der analogen Kartierungen, bilden sollte.
Nachdem dies erledigt war, konnten wir unser Ergebnis den digitalen Google-Earth-Kartierungen der 5. Klasse, welche diese zuvor im Rahmen eines Workshops erstellt hatten, gegenüberstellen.
Die markantesten Unterschiede fassten wir schließlich in einer Power-Point-Präsentation zusammen und versuchten, die Wahrnehmung von Ökosystemleistungen seitens der Schüler weitgehend zu analysieren. Darüber hinaus gingen wir auf Schwierigkeiten bei unserer Tätigkeit und die möglichen Fehlerquellen bei Kartierungen ein. Unsere Ergebnisse werden wir schließlich bei einem Workshop am Beginn des kommenden Schuljahres 2015/16 auch den anderen SchülerInnen präsentieren können.

Die Möglichkeit, einen Einblick in den Prozess der Weiterverarbeitung der Daten zu bekommen, ließ uns den damit einhergehenden Aufwand erkennen und schätzen lernen. Ein abschließendes Gespräch mit Michaela Poppe, stellvertretend für alle Betreuer, die uns durch unser zweiwöchiges Praktikum begleitet haben, bot die Gelegenheit, Erfahrungen und Erkenntnisse während unseres Praktikanten-Daseins auszutauschen.